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Die hier gezeigten neu gebauten Instrumente stammen alle aus meiner Hand und sind von mir signiert. Es ist sehr gut, dass manche Instrumente schon seit längerer Zeit spielfertig sind. Ich beobachte dabei immer eine Entwicklung des Klanges, die durchwegs positiv zu beurteilen ist. Der Zustand unter Saitenzug, der Wandel der Luftfeuchtigkeit und das Trocknen des Lackes bewirken diese Verbesserung. Mögliche Interessenten-innen können ein „gereiftes“ Instrument ausprobieren und nach dem Kauf in ihrer Art und Weise einspielen. Die Halskonstruktion der hier gezeigten Barockgeigen ist immer so ausgeführt, dass der Hals am Oberklotz mit drei Nägeln befestigt ist. Die Verwendung von konischen Nägeln, die im Oberklotz in etwas kleineren Bohrlöchern sitzen und den Halsfuß an den Zargenkranz/Oberklotz heranziehen, ergibt eine Befestigung, die sich nicht lockern lässt. Es ist nicht nötig zusätzlich Leim in der Fuge aufzutragen. Diese Halsverbindung ist bis ca. 1800 die Regel. (Geographisch abweichend gibt es auch weitere Techniken.) Der barocke Halsfuß und Griff ist relativ stark und ein wichtiges Merkmal für den speziellen Klang. Wenn der („moderne“) Hals in die (zeitgenössische ) Geige eingesetzt wird, genauer gesagt in den Oberklotz, ist er schlanker auszuführen und ebenso ein wichtiges Merkmal für den Klang. Diesen Unterschied kann man darstellen und will man auch hören.


Viole da gamba


Diskant-Gambe

Die Decke dieser Gambe ist nach englischer Art aus 5 bzw. 7 gebogenen und dann zusammengefügten Fichtenstreifen hergestellt. Das Holz für die Decke war ein Zufallsfund auf einer Hütte in den Hohen Tauern(A).

Alt-Gambe
Alt-Gambe

Von Henry Jaye gibt es im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg eine Gambe mit original erhaltenem Korpus. Die Deckenkonstruktion besteht aus 5 einzeln in Längsrichtung gebogenen Fichtenstreifen, die anschließend zur Decke zusammengefügt wurden.

Alt-Gambe
Tenor-Gambe John Rose

John Rose war in London tätig. Eine Gambe aus seiner Hand von (ca.)1598, ausgestellt im Ashmolean Museum Oxford, war Vorbild für diese Tenorgambe.

Tenor_Gambe_Rose
Bass-Gambe 7-saitig

Die Vorlage für den Korpus stammt von Hendrik Jacobs 1670. Eigentlich ein sechssaitiges Modell, aber aufgrund seiner Größe ist es sehr gut für ein 7-saitiges Instrument geeignet.

Renaissance-Tenor-Gambe
Renaissance-Tenorgambe


Vorlage war ein Originalinstrument in Basslage aus der Sammlung Nikolaus Harnouncourt. Entsprechend der Intervallproportion wurde aus dem Bassmodell ein Tenor konstruiert.

Tenor-Gambe
Renaissance-Bassgambe

Nachbau eines Originalinstrumentes aus der Sammlung Nikolaus Harnouncourt. Das Korpus ist original erhalten und trägt ein Etikett: Stephanus de Fantis 1558 Cremona(?)

Mobirise
Tenor-Gambe

 

Bratsche

Geigen


Barockgeige

Barockgeige, die von ca. 1780 stammt.

 

Geige_Barock_1780
Barockgeige

Von Jakob Stainers Geigen sind 2 in unverändertem Zustand erhalten. Das eine Instrument von 1668 besitzt einen sehr kurzen Hals/Griff.

Geige_Barock_2019
Barockgeige

Barockgeige, zurückgebaut in der Werkstatt 2013. Korpus und Schnecke mit Wirbelkasten sind zusammengehörig.


Geige_Barock_flamisch
Barockgeige


Das Instrument ist stark an Jakob Stainer orientiert, ohne dass ein bestimmtes Modell als Vorbild gedient hätte.

Geige_Barock_Stainer
Klassikgeige

Diese Geige trägt innen auf dem Boden den Brandstempel „L.Mancenot“.

Geige_classic
Geige

Die Geige „Il Cremonese“ von Antonio Stradivari 1715(Museo del violino, Cremona) ist in sehr exakter Dokumentation vorliegend. Darauf aufbauend ist diese Geige 2011 von mir gebaut worden.

Geige_Cremonese
Hardanger Geige

Die Anregung, die Hardanger Geige - eine norwegische Geige mit Resonanzsaiten - zu bauen, stammt von der Musikerin Benedicte Maurseth., die am Hardangerfjord aufgewachsen ist.

Geige_Hardanger_Huber
Hardanger Geige

Gebaut von Gunnar Helland in Bo Telemarken 1910.

 

Geige_Hardanger_Helland
Geige in frühbarockem Set-up

Die Inspirationsquellen für dieses 2008 gebaute Instrument sind die Geigen von Andrea Amati, ein anonymes italienisches Gemälde des frühen 17. Jahrhundert und eine in den Deckenstärken gut erhaltene Geige aus der Zeit.

Geige_Fruehbarock
Geige

Diese Geige wurde von Albin Höllinger 1949 in Rostock gebaut.









Geige_Hoellinger
Geige

„Jezioro“ bezieht sich auf ein Lied der polnischen Sängerin Anna Kielbuszewicz. Auf der Heimfahrt nach einem Konzert ist sie jung bei einem Autounfall tödlich verunglückt.

Geige_Jezioro
Geige Mara

Wenn die Kinder auf von uns gebauten kleinen Geigen lernen, wollen sie auch mit der 4/4 Geige ein hervorragendes Instrument spielen. So wie Mara.

VERKAUFT

Geige_Mara
Violino piccolo

Von den Gebrüdern Amati ist ein Violino piccolo von 1613 erhalten - eins der wenigen Instrumente aus Cremona, vor 1700 gebaut, das nie verändert wurde.


Geige_Piccolo
Tenorgeige

Das Instrument ist eine Oktave tiefer als die Geige gestimmt. Das Vorbild stammt von Jakob Stainer 1665 (?) (National Music Museum, South Dakota, USA) und weist mit sehr großer Sicherheit originale Dimensionen auf.

Geige_Piccolo
Geige

Diese Geige baute ich 2005, als für einige Zeit eine Geige von Martin Leopold Widhalm zur Überarbeitung auf der Werkbank lag. Das Instrument zeigt eine sehr gute Projektion und klingt am Ohr nicht so laut.

Geige_Wildham
Geige

In diesem Instrument habe ich sehr altes Holz aus dem Nachlass eines polnischen Kollegen verbaut.

Geige_2021

Violoncelli


Violoncello

Gebaut 2014 nach eigenem Modell und lackiert in 2020.

Cello

Viole d'amore


Viole d´ amore

Die Korpusvorlage stammt aus der Restaurierung der Viola d'amore „Joannes Georgius Hellmer // Pragensis me fecit 1727“. (siehe unter „Restaurierung“)

Viola_dAmore

Kontrabass | Violone


Kontrabass 4 saitig

 

 

Das Instrument stammt aus Böhmen und wurde um 1800 gebaut. Alle Teile sind original und zusammengehörig.


Cello
Kontrabass 5 saitig

Das Instrument von „Joann Josef Stadlmann, Wien 1757“ wird mit einer Expertise von Oskar Kappelmeyer verkauft. Es ist für Wiener Stimmung eingerichtet. Die Stärken von Decke, Boden, Ober- und Mittelzargen sind original. Hervorragender Klang aus einem Instrument, das gern als Rarität bezeichnet werden darf.

Kontrabass02

weitere Instrumente


Rebec

Beide Rebecs entstanden 2017/2018 im Rahmen eines Auftrags einer Geigensolistin aus der Schweiz.

Rebec_rot
Rebec

Beide Rebecs entstanden 2017/2018 im Rahmen eines Auftrags einer Geigensolistin aus der Schweiz.

Rebec_ocker
Bratsche

Beide Rebecs entstanden 2017/2018 im Rahmen eines Auftrags einer Geigensolistin aus der Schweiz.

Bratsche
Bratsche No. 4

Beide Rebecs entstanden 2017/2018 im Rahmen eines Auftrags einer Geigensolistin aus der Schweiz.

Bratsche_02
Bratsche No. 26 modern

Gebaut 1992, ist es das früheste Instrument, das hier gezeigt und auch zum Verkauf (im Namen eines Kunden) angeboten wird.

Bratsche_03

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